Vitamin K2

Vitamin K2, das neu entdeckte Vitamin sorgt für einen gesunden Körper

Der amerikanische Wissenschaftler: Jeff T. Bowles erklärt in seinem Buch: Hochdosiert „Die wundersamen Auswirkungen extrem hoher Dosen von Vitamin D3, dem Sonnenschein-Hormon“, wie überaus wichtig bei einem ausreichend hohen Vitamin D – Blutspiegel ebenso die Einnahme einer entsprechend angepassten Konzentration des Vitamin K 2 erforderlich ist. Das Vitamin K 2 sorgt für eine optimale Verteilung von Calcium in die Knochen und Zähne, so dass es sich nicht in den Blutgefäßen und im Weichteilgewebe einlagern kann. Die alleinige Substitution von hohen Tagesdosen von Vitamin D fördert den Entzug von Calcium aus den Knochen und führt langfristig zu Überladung von Calcium in den Gefäßen (Gefäßsklerose) mit allen bekannten gesundheitlichen Problemen.

Ein Vitamin K 2 – Mangel verursacht bei Kindern die Zahnkaries. Zur physiologisch sinnvollen Calcium-Verteilung im Organismus muss bei hoher Vitamin D – Applikation ebenfalls ausreichend Vitamin K 2 substituiert werden. Vitamin K 2 ist auch für das Nervensystem unerlässlich, weil es das Gehirn vor Freien Radikalen schützt. Es verhindert Knochenschwund und eine pathologische Verkalkung im peripheren Weichteilgewebe, wie auch den Arterien.

Wichtige hilfreiche Mikronährstoffe befinden sich in idealer Zusammensetzung in Obst, Salat und Gemüse. Deshalb ist es empfehlenswert, diese natürlichen Substanzen täglich in ausreichender Menge zu verzehren.

Viele Menschen, besonders ältere, sind chronisch mit Vitamin K2 unterversorgt. Wenn zusätzlich Calciumpräparate eingenommen werden, entsteht Osteoporose und Gefäßverkalkung, weil bei Mangel von Vitamin K2 nicht die Knochen sondern alle Weichteile und Gefäße mit Calcium falsch versorgt werden. Vitamin K2 schützt auch vor Verkalkung der Herzgefäße. Bei einer ausreichenden Zufuhr dieses Vitamins können unphysiologische Calcium-Einlagerungen sogar rückgängig gemacht werden. Hierdurch reduziert sich die altbekannte Verkalkung der Arterien. Leider ist diese Erkenntnis wissenschaftlich erst in diesem Jahrhundert  bewiesen  worden.

Vitamin K1 steuert die Blutgerinnung und das Vitamin K2 den Calciumhaushalt. Dieses Vitamin hindert das Calcium daran, sich in den Gefäßen als Plaque zu deponieren und transportiert es in die Knochen und Zähne, wo es benötigt wird. Vitamin K2 hat aber auch positive Effekte auf die Elastizität der Haut und vermindert damit Faltenbildung. Es schützt das Gehirn vor Freien Radikalen und reduziert das Risiko an Morbus Alzheimer zu erkranken. Bei Diabetes mellitus wird die Aufnahme-und Insulinproduktion optimiert. Krampfadern werden reduziert. Weiter schützt es die Gelenke vor Arthritis und reduziert die Mortalität bei koronaren Herzerkrankungen. Vitamin K2 hat keinen Einfluss auf die Blutgerinnung, wie z.B. das Vitamin K1 und verursacht auch in hohen Dosierungen keine Nebenwirkungen.

Bei Herz – Kreislauferkrankungen werden heutzutage oftmals Cumarinderivate als Vitamin K1 – Antagonisten- Antikoagulantien- verordnet, die ein Thromboserisiko verringern sollen. Durch die verlängerte Zeit der Blutgerinnung ist aber auch die Gefahr von plötzlichen auftretenden inneren Blutungen im Gehirn, Herz und anderen Organen gegeben. Dann muss zwingend wieder Vitamin K1 zugeführt werden, auch als Infusion, damit die Blutungen gestoppt werden. Die oben genannten Medikamente deaktivieren den Wirkmechanismus von Vitamin K1-aus dem auch Vitamin K2 synthetisiert wird- und fördern somit langfristig die Zunahme der Gefäßsklerose, weil ohne Vitamin K2 das Calcium nicht in die Knochen und Zähne transportiert werden kann. Das paradoxe derartiger Verordnungsweise ist nicht nachvollziehbar, einerseits wird die Blutgerinnung gestört und andererseits sorgt man gleichzeitig dafür, dass sich vermehrt Calcium in den Gefäßen und im Weichteilgewebe ansammelt und damit erneut  ein Thromboserisiko verursacht.

Die  rechtzeitige Zufuhr der gesundheitsfördernden Vitamine D 3 und K2 ist eine optimale Prophylaxe zur Vermeidung einer Vielzahl von Erkrankungen.